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Jacques Outin

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1947 in Freiburg im Breisgau als Sohn eines Franzosen und einer Deutschen geboren. Nach einer Kindheit und Jugend in der Bretagne und im Badischen studierte er Germanistik und Skandinavistik, Kunstgeschichte und Philosophie in Lyon, Frankfurt/Main, Lund (Schweden) und an der Sorbonne in Paris. Er war viele Jahre an Universitäten und Hochschulen in Schweden und Deutschland tätig und verließ diesen Wirkungsbereich als Professor für Angewandte Sprachwissenschaften im Jahr 2000.
Seit den 70er Jahren auch als Ausstellungskurator und Feuilletonist engagiert, ist er heute vor allem Lyriker, Herausgeber von Anthologien und Übersetzer schwedischer, deutscher und norwegischer Poesie.
Unter anderem übersetzte er Heinrich von Kleist, Franz Kafka, Edvard Munch, Jan Erik Vold, August Strindberg, Lars Gustafsson und das Gesamtwerk des Nobelpreisträgers 2011 Tomas Tranströmer.
Outin befasst sich immer wieder mit Dada und dem Surrealismus in Wort und Bild. Seine Leidenschaft für die Schwarz-Weißphotographie erklärt eine seit Jahrzehnten andauernde Freundschaft zu dem französischen Photographen Lucien Clergue, seine Nähe zu dem deutschen Photographen Robert Häusser, sowie die von ihm konzipierte Ausstellung „Bilder des Nachbarn/Images du Voisin“ (Wie sehen französische Photographen Deutschland - und umgekehrt).
Eine rege Zusammenarbeit mit Bildkünstlern und Illustratoren führt ihn vermehrt zur Herausgabe von bibliophilen Gedichtbänden und Anthologien deutscher und schwedischer Lyrik in Deutschland und Frankreich. Dazu kommen zahlreiche Lesungen und Auftritte, auch in Zusammenarbeit mit Jazz-Musikern im Rhein-Neckarraum.
In Frankreich ist er u.A. bei Gallimard, den Cahiers de l’Herne, Belfond und der NRF vertreten, in Deutschland bei Bucher, Braus und Suhrkamp.
Im November 2007 gründete er den ersten französisch-schwedischen Übersetzerpreis in Stockholm. Erste Preisträgerin: Ulla Bruncrona (2007), zweite Preisträgerin: Maria Björkman (2009), dritte Preisträgerin: Ragna Essén (2011), vierter Preisträger: Kristoffer Leandoer (2013), fünfter Preisträger: Lasse Söderberg (2016)

 

             
       (c) L. Denimal        (c) N. Astley

 

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